Klaus Hack

Geboren 1966 in Bayreuth. Lebt und arbeitet in Seefeld/Brandenburg

 Hack, der in Nürnberg und Berlin studiert, bekommt schon ein Jahr nach dem Abschluss als Meisterschüler eine Einzelausstellung im Georg-Kolbe-Museum in Berlin. Es folgen zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen in renommierten Institutionen wie der Kunsthalle Nürnberg, den Städtische Museen Heilbronn, dem Gerhard-Marcks-Haus in Bremen oder der Kunsthalle Marburg. Damit gelingt es Hack, bereits als relativ junger Künstler vom institutionellen Kunstbetrieb wie auch dem Kunstmarkt wahrgenommen zu werden.

Die Handschrift des Bildhauers ist unverwechselbar. Zwar setzt Hack heimische Holzsorten verschiedener Dichte und Maserung ein, doch erreicht er durch die Fassung der Oberfläche in Weiß einen immer wieder wiedererkennbaren Effekt. Auch der Durchlöcherung und Aushöhlung der Form, die den Werken ihre eigentümliche Fragilität und Plastizität in Schwarz-Weiß verleiht, bleibt er konsequent treu. So besetzt Hack eine besondere Position im Spektrum der Holzbildhauerei, die sich mit 'Sein' und 'Schein' auseinandersetzt.